»Smart Materials – New Design« so hieß die diesjährige Sonderausstellung der Designers‘ Open. Für insgesamt über 160 unterschiedliche Exponate gestalteten wir, Getreu dem Motto, das entsprechende Ausstellungsmobiliar. Die verwendete Leichtbauwabenplatte wurde in Streifen geschnitten und einfach gefaltet. Die Kante wurde nicht verschlossen um den Werkstoff und die Konstruktion sichtbar zu lassen. Es entstanden Wandbords und Ablagen in unterschiedlichen Höhen und Tiefen.
Material: Wabenplatte, Kraftliner weiß kaschiert
Design: Jan Hartmann, Andreas Neubert, Sascha Krieg
Einmal rot/weiss bitte! – Wir gestalteten die Sonderausstellung „Contemporary Polish Design“ für die Designers‘ Open 2010 . Insgesammt 17 Exponate polnischer Designer, wurden im Festsaal des Hotel de Pologne, dem Zentrum der Messe, präsentiert.
Versandkisten bildeten den Sockel, Strechfolie die Oberfläche – so unkonventionell wie die Exponate, so auch die Ausstellungskonzeption. Mehr als 10000 Besucher nahmen die Designers‘ Open und damit die Möglichkeit wahr, Einblicke in das kreative Schaffen unseres Nachbarlandes zu bekommen.
Design: Jan Hartmann, Andreas Neubert,
Julian Heckel
Again, in 2010, studio Hartensteiner became involved in the Designers' Open which took place at the end of October. The special exhibition „Contemporary Polish Design“ including 17 exhibits of Polish designers needed to be conceptualized and presented in the ball room of the „Hotel de Pologne“.
Cardboard boxes,
wooden strips and stretch film served as perfect material for an
interesting but cost-efficient exhibition display. More than 10,000 visitors
enjoyed the Designers' Open and the chance to gain an insight into creative
works of our neighboring country.
Design: Jan Hartman, Andreas Neuber,
Julian Heckel
Das Zisterzienser-Kloster Chorin, ist beispielgebendes Denkmal für die asketische, produktive und gottergebene Lebenseinstellung der Ordensmitglieder. Der Verzicht auf Luxus, Schmuck und aufwendige Farbgebung, war damals grundlegendes Gestaltungsprinzip. Diese Prinzipien finden sich auch in den Entwürfen für die Museumsräume wieder.
Zu bearbeiten waren u.a. Kapitelsaal, Armarium und Sakristei. Ein modulares Ausstellungssystem bestehend aus Vitrinen, Podesten, Sitzmöglichkeiten, Schrankelementen und Beschilderungstafeln, lässt hier eine hohe Variationsvielfalt in musealer Nutzung zu.
Design: Jan Hartmann, Andreas Neubert
Das Grassimuseum Leipzig vereint drei unterschiedliche Museen unter einem Dach. Themenkomplexe der
Völkerkunde, der Angewandten Kunst und der Geschichte historischer Musikinstrumente werden vorgestellt.
Das
geschaffene Konzept geht auf diesen Bedarf ein und reflektiert die Angebote
dieser Kultureinrichtung. Die Verzweigung und Bindung wird formales Leitbild
bei der Entwicklung des Interieurkonzepts. Im Mittelpunkt stehen Sitzelemente,
Präsentationsflächen und ein großes Empfangsmöbel in Form eines Tresens.
Design: Jan Hartmann, Andreas Neubert
The Grassimuseum Leipzig accomodates three different museums under one roof. Ethnological subjects, examples of applied art and the history of ancient music instruments are to be presented.
The resolution created successfully caters these particular needs and reflects the cultural richness of the Grassimuseum. Fusion and ramification thus are the aesthetic principles for this interior design concept, focussing on seating units, clear displays and a generously layed out reception desk.
Design: Jan Hartmann, Andreas Neubert
Der Messestand für die Marketing Leipzig GmbH wurde für internationale Präsentationen der Stadt Leipzig entworfen und genutzt. Der Fokus richtete sich auf das innovative Potenzial und
die sportliche Historie. So fließen in den Entwurf ausschließlich Elemente aus der Leichtathletik ein, wie z.B.
die Tartanbahn als Teppich, Hürden als Prospekthalter,
Markierungskästen als Sitzelemente und ein Siegerpodest als
Medienstation.
Design: Kathrin Doleschal, Jan Hartmann,
Andreas Neubert
Das Konzept umfasst die Gestaltung der Eingangszonen von Berg- und Wasserpalais der Schloßanlage zu Pillnitz. Die Respektierung der Schlossathmosphäre war Anliegen und Schwerpunkt. Dennoch sollte dem Besucher die museale Nutzung der Bauwerke schon in der Eingangszone bewußt werden. Dabei ging es nicht um den historisierenden Möbelentwurf, sondern vielmehr um eine adäquate zeitgemäße Gestaltung einer Empfangsarchitektur.
Design: Jan Hartmann
The castle grounds of Schloss Pillnitz comprise a mountain- and a water palais whose entrances were renovated to subtely communicate the location's redefinition as a museum to visitors. Respecting the existing structures was essential, while an untimely historicizing aesthetic approach was avoided. Instead, the contemporary design of the reception halls adapts to the venerable surroundings discreetly, yet with confidence.
Design: Jan Hartmann